COP 27 | Der Tanz zwischen Hoffnung und Frustration
Aktualisiert: 19. Apr. 2023
Viele durchzechte Nächte, wilde Diskussionen, ein Seiltanz zwischen Einheit und Spaltung, zwischen Hoffnung und Frustration.
Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz und was Sie als Unternehmen daraus lernen können lesen Sie hier.

1. Wie steht es um die Welt?
Die Treibhausgasemissionen sind seit 2000 um 40% gestiegen. Nach einem kurzen pandemiebedingten Rückgang 2020, zeichnet sich wieder ein Aufwärtstrend ab. Die Treibhausgasemissionen pro Kopf blieben gleich - denn mit der Steigerung der Emissionen wuchs auch die Bevölkerung stetig an. Die USA gehört bspw. zu den Ländern mit den höchsten pro Kopf Verbrauch (16,6 t pro Kopf/Jahr) während die Philippinen mit 2,3 t pro Kopf/Jahr deutlich weniger verbrauchen.
Es gibt immer mehr erneuerbare Energien - aber auch mehr Bedarf. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung weltweit liegt bei circa 17%.
Um das 1,5 °C Ziel noch zu erreichen, müssen die Länder ihre Emissionen bis 2030 halbieren. Und das ist nur zu erreichen, wenn deutlich weniger fossile Energien und mehr erneuerbare Quellen genutzt werden.
Kein Land macht genug, um den Klimawandel zu verhindern. Dänemark, Schweden und Chile kratzen allerdings an den ersten drei Plätzen. Und Deutschland? Deutschland ist nicht nur eines der größten Produzenten von Öl, Gas und Kohle Kohle weltweit, sondern ist auch noch trotz verbesserter Klimapolitik um drei Plätze auf Rang 16 abgerutscht.
2. Was sind die Ergebnisse der Konferenz?
Finanzierungshilfen für ärmere Länder: Ein Ausgleichsfond unter dem Dach der Vereinten Nationen soll zukünftig automatisch helfen, wenn klimabedingte Schäden entstehen (wie bspw. durch Stürme oder Fluten). Inhatliche Details sind noch nicht besprochen, wie zum Beispiel wer wieviel einzahlt und für welche Ereignisse der Fond überhaupt genutzt werden kann. Und was ist eigentlich mit Ländern, die sehr viel Schaden verursachen, aber nicht als Industrieländer zählen, wie Indien und Saudi-Arabien? All die Fragen sollen nächstes Jahr in Dubai Antworten erhalten.
Ein Arbeitsprogramms zur schnelleren Minderung der Treibhausgase: Es scheint Pläne zu geben zur Emissionsreduktion in allen Sektoren. Dazu soll es einen jährlichen Prozess zur politischen Überprüfung geben.
Kein Ausstieg aus fossilen Energien: Der Ausstieg aus Kohle und Gas ist nicht kommuniziert. Es gab großen Widerstand aus unterschiedlichen Ländern. Der Krieg in der Ukraine stand besonders bei diesem Thema wie ein großer rosa Elefant im Raum. Allerdings: die erneuerbaren Energien fanden eine zentrale Rolle in der Erklärung!
Die Beschlüsse gehen nicht über die Ergebnisse der COP26 in Glasgow hinaus. Aber: Dieser Klimagipfel hat vielleicht wie kein anderer davor verdeutlicht, warum es nicht nur um Erderhitzung und Extremwetter geht, sondern auch um soziale Kipppunkte, historische Schuld und Klimafluchtbewegungen!
Die Ergebnisse können Sie hier nochmal genauer nachlesen.
3. Was können Sie tun?
Auch wenn es sich anfühlt, als würden die politischen Strukturen mit angezogener Handbremse fahren und sich die Welt wie gelähmt anfühlt, gibt es so vieles, was Sie für Ihr Unternehmen von dieser Konferenz lernen können. Wir können nicht erwarten, dass eine Klimakonferenz mit einer weltweiten Beteiligung den "Big Bang" hervorbringt. Klar, das hat unser Klima bitter nötig. Aber uns hindert nichts daran, selbst aktiv zu werden und einen eigenen "Big Bang" zu erzeugen.
Die Wissenschaft hat eine zu leise Stimme in den politischen Verhandlungen.
Geben Sie der Wissenschaft eine Stimme in Ihrem Unternehmen!
Der Klimawandel wird Sie und Ihr Geschäftsmodell beeinflussen.
Warten Sie nicht darauf, dass andere für Sie entscheiden. Sie sind dazu in der Lage Klimaschutz aktiv zu betreiben. Sie entscheiden! Bauen Sie ein ganzheitliches Klimamangement auf.
Die Kipppunkte der Klimawandels sind definiert.
Finden Sie Antwort darauf, welche Kipppunkte für Ihr Unternehmen von Bedeutung sind. Entwickeln Sie dafür ein Risikomanagement und Anpassungsstrategien.
Netto-Null kann schnell in Greenwashing enden.
Definieren Sie Netto-Null beispielsweise nach der universellen Definition der High-Level Expert Group der UN. Dies beruht auf fünf Prinzipien und zehn konkreten Empfehlungen. Oder setzen Sie ein 1,5 Grad kompatibles Klimaziel mit right based on Science oder der Science bases Target Initiative.
Die Erderwärmung hat soziale Auswirkungen.
Beschäftigen Sie sich mit den externen Effekten. Schauen Sie über den Tellerrand und nehmen Sie all Ihren Mut zusammen und diskutieren Sie auch genau über diese unangenehmen Themen mit Ihren verschiedenen Stakeholdern.
4. Der Tanz zwischen Hoffnung und Frust
Ja, wir sind frustriert. Frustriert über die anscheinend gelähmten Politiker:Innen und die Ergebnisse der Verhandlung. Frustriert darüber, dass wir so viel Gutes in der Welt besitzen, um unser Klima und uns zu schützen, was nicht genutzt wird.
Aber der Frust und auch die Sorge um unsere Zukunft, soll uns nicht lähmen. Dazu haben wir zu viel Hoffnung.
Was uns Hoffnung schenkt:
Die Anforderungen für mehr Klimaschutz steigen immer weiter.
Indonesien wird in den nächsten Jahren circa 20 Milliarden US-Dollar erhalten, um die Energiewende zu beschleunigen.
Brasiliens Präsident Lula da Silva möchte den Regenwald schützen.
Hersteller von Einwegplastik-Produkten in Deutschland sollen sich zukünftig an den Kosten der Abfallbeseitigung in Parks und Straßen beteiligen müssen.
Klimaaktivist:innen, die jeden Freitag auf die Straße gehen.
Die bitterkalte Brise am Novembermorgen.
Was schenkt Ihnen Hoffnung?
Sie möchten Ihren eigenen "Big Bang" kreieren? Melden Sie sich bei uns lassen Sie uns gemeinsam mehr erreichen!
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Der Artikel beschreibt sehr anschaulich, wie schwierig die internationalen Klimaverhandlungen zwischen politischen Interessen und gemeinsamen Zielen sind. Besonders wichtig finde ich den Hinweis, dass der Ausbau erneuerbarer Energien allein nicht ausreicht, wenn gleichzeitig der weltweite Energiebedarf weiter steigt. Für Unternehmen bedeutet das auch, langfristig über Energieeffizienz, nachhaltige Technologien und einen geringeren Verbrauch nachzudenken. Die Verbindung zwischen globalen Klimazielen und konkreten Maßnahmen in der Wirtschaft macht den Beitrag besonders interessant. https://22-casino.com.de
Spannend finde ich vor allem diesen Widerspruch: Einerseits wachsen die erneuerbaren Energien, andererseits steigt der Energiebedarf weiter. Genau daran zeigt sich, wie schwierig echter Klimaschutz in der Praxis ist. Konferenzen können Ziele setzen – entscheidend ist letztlich, was danach tatsächlich umgesetzt wird. Hoffnung und Frust liegen hier wirklich dicht beieinander.
Für etwas Ablenkung zwischendurch: oscarspin casino
Ein derart ganzheitliches Klimamanagement aufzubauen und langfristige, strategische Entscheidungen für die Zukunft unseres Planeten zu treffen, erfordert jedoch enorme Disziplin, ständige Wachsamkeit und hochkomplexe, kalkulierte Planung. Wenn der Arbeitstag vorbei ist und man diese drückende Verantwortung und den strikten strategischen Fokus einmal ablegen möchte, tut es enorm gut, sich völlig unvorhersehbaren Dingen zu widmen. Wer den hochstrukturierten, berechenbaren Business-Alltag gegen eine Dosis puren, spontanen Nervenkitzel eintauschen möchte, findet auf Plattformen wie big-clashs.de einen großartigen Ausgleich. Manchmal ist es einfach die beste Methode, um den Kopf wieder freizubekommen, wenn man für einen Moment den Zufall regieren lässt!
Die COP27 in Ägypten war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eng Hoffnung und Frustration bei internationalen Klimaverhandlungen miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite stand die Erwartung, konkrete Fortschritte beim Klimaschutz und bei der Unterstützung besonders betroffener Länder zu erreichen. Auf der anderen Seite zeigten die schwierigen Verhandlungen, wie kompliziert gemeinsame Entscheidungen auf globaler Ebene sein können.
Besonders wichtig war die Diskussion über die Folgen des Klimawandels für Länder, die selbst vergleichsweise wenig zu den historischen Emissionen beigetragen haben, aber besonders stark unter Dürren, Überschwemmungen und anderen Klimafolgen leiden. Die Debatte über finanzielle Unterstützung machte deutlich, dass Klimapolitik nicht nur eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftliche und soziale Frage ist.
Gleichzeitig wurde erneut sichtbar, wie unterschiedlich die Interessen der einzelnen…
Die Diskussion rund um COP27 zeigt sehr deutlich, wie schwierig der Weg zu einer nachhaltigen Zukunft wirklich ist. Zwischen politischen Interessen, wirtschaftlichen Herausforderungen und der dringenden Notwendigkeit zu handeln, braucht es vor allem Zusammenarbeit und langfristiges Denken.
Unternehmen können dabei eine wichtige Rolle spielen, indem sie nicht nur auf kurzfristige Ziele schauen, sondern Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und kommende Generationen übernehmen. Kleine Veränderungen in Strategie und Alltag können langfristig große Wirkung entfalten. Auch digitale Entwicklungen und neue Plattformen, wie etwa joo casino, zeigen, wie vielfältig unsere moderne Welt geworden ist und wie wichtig bewusster Umgang mit Ressourcen und Innovation bleibt.
Hoffnung entsteht nicht durch einzelne Versprechen, sondern durch konsequente Schritte. Der Klimawandel ist eine gemeinsame Aufgabe, bei der jeder Beitrag…